Kanada und Deutschland: Gemeinsamkeiten als Grundlage für neue Kooperationen

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Besuch der kandischen Konsulin bei Redpath Deilmann
Besuch der kandischen Konsulin bei Redpath Deilmann © Mathis Biermann

Die Beziehungen zwischen Kanada und Deutschland haben in den vergangenen Jahren weiter an Bedeutung gewonnen. Beide Länder verbindet eine enge Partnerschaft und eine Vielzahl gemeinsamer Interessen und Werte. Die Zusammenarbeit reicht von Handel und Investitionen über Forschung und Innovation bis hin zu Energie, Rohstoffen und Sicherheit.

Mit dem Strategic Partnership Agreement und dem Handelsabkommen CETA bestehen zudem institutionelle Rahmenbedingungen für eine enge Zusammenarbeit zwischen Kanada und der EU. Kanada ist darüber hinaus beispielsweise als assoziiertes Land an Horizon Europe beteiligt und damit auch in europäischen Forschungs- und Innovationsnetzwerken eingebunden.

Vor diesem Hintergrund stand auch der Besuch der kanadischen Konsulin Ladan Amirazizi aus Düsseldorf in Dortmund im Zeichen des Austauschs über konkrete Kooperationsmöglichkeiten.

Bei einem Besuch bei Redpath Deilmann standen die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Kanada und Deutschland sowie mögliche Kooperationen im Bereich Mining und Schachtbau im Mittelpunkt. Dabei wurden die Kompetenzen und internationalen Aktivitäten des Dortmunder Unternehmens, welches Teil der Kanadischen Redpath Gruppe ist, vorgestellt und mögliche Anknüpfungspunkte für eine weitere Zusammenarbeit diskutiert.

Ein weiterer Teil des Besuchs war ein Austausch im Dortmunder Rathaus. Dort wurden die Gespräche aus dem Unternehmensbesuch aufgegriffen und um weitere Perspektiven aus Wirtschaft und Forschung ergänzt. Dabei konnten neue Kontakte zwischen den beiden Ländern ausgetauscht und konkrete Anknüpfungspunkte für gemeinsame Aktivitäten identifiziert werden. Ein besonderer Fokus lag auf möglichen Kooperationen zwischen kanadischen und Dortmunder Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer IWS  sowie auf dem Austausch zu gemeinsamen Forschungs- und Innovationsvorhaben. Die Gesprächsrunde bot damit eine Grundlage, um erste Kontakte weiterzuverfolgen und wurde konkret indem Follow-ups festgehalten wurden.

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Autor*in
Jonathan Nagusch